Trickdiebe bei meiner Oma

Mich kotzt unser deutsches Rechtssystem verdammt noch mal an - wieder werden die Täter ohne Folgen davon kommen!!

Nichts Böses ahnend macht meine 93(!!!) jährige Oma, die noch so fit ist, dass sie alleine wohnt, am Nikolaustag die Tür auf. Eine Frau will angeblich etwas für die Nachbarn abgeben, die nicht da sind, bräuchte deshalb einen Stift, um eine Nachricht zu schreiben.

Bei vielen in unserem Alter würden da vielleicht die Alarmglocken schellen, aber deshalb passieren Trickdiebstähle nun einmal nur bei Senioren! Noch dazu sind sie leichte Opfer, denn sie sind hilfsbereit, gutgläubiger und natürlich auch langsamer, können die Täter also nicht verfolgen....

Naja, aus eben genannten Gründen holt meine Oma nett und höflich einen Stift - in der Zeit wird ihr gesamtes Bargeld, die Bankkarten, sowie der Familienschmuck aus der Wohnung geklaut!! Was für armselige Menschen sind das nur, die es ohne schlechtes Gewissen schaffen, älteren Leuten (oder generell irgendjemandem) etwas zu stehlen?! Solche Leute gehören in den schlimmsten Knast, den es gibt.

Nicht nur, dass sie die Hilfsbereitschaft schamlos ausnutzen, sie stehlen wertvolle Erinnerungsstücke und treiben manche Menschen durch den Diebstahl in die Existenzangst! Wie schrecklich ist es auch, zu wissen, dass gerade jemand in der Wohnung war, während man nur kurz den Rücken zugedreht hat! Ganz zu schweigen von der Angst, dass demnächst vielleicht die Wohnung ausgeräumt wird, wenn man einmal nicht da ist. Das sie den Diebstahl sofort bemerkt hat hilft dann auch nichts. Die Polizei wird sowieso wieder keinen Täter finden, die sind zu sehr mit dem Strafzettel schreiben beschäftigt.

Leute, die so etwas tun sind in meinen Augen echter Abschaum, denen ein Leben in Freiheit nicht zusteht. Zumal meine Oma sicher nicht die Einzige Betroffene ist.

8.12.14 13:49, kommentieren

Reiseplanungen für die Türkei

Hier kommen aufgelistet einmal grundlegende Dinge, die man bei einer Türkeireise beachten sollte und anschließend verschiedene Reiseziele in der Türkei:

Grundlegendes:

bis 90 Tage Aufenthalt kein Visum nötig, Reisepass besser, mind. eine leere Seite, Probleme bei Perso, keine Einführung von Schneidewerkzeugen (auch Campingmesser!) ohne besondere Erlaubnis, Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Polio (Kinderlähmung) und Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut sowie Typhus (je nach Region!) empfohlen.

Weiterreise:  notwendiges Visum in die Nachbarstaaten bereits vor der Abreise aus Deutschland bei den entsprechenden Auslandsvertretungen in Deutschland einzuholen. Antragstellung bei den Konsulaten in der Türkei ist in der Regel nicht möglich.

Sehenswert:

·         Istanbul: Blaue Moschee, Bosporus Brücke, Hagia Sofia, Serail Palast, usw.

·         Region Kappadokien: Feenkamine, Höhlen, Pasabag (an Verbindungsstraße zwischen Göreme und Avanos, rechts Richtung Zelve), Zelve Open Air Museum (frei zugängliche Höhlen), Gomeda Tal, Mazi (Unterirdische Stadt), Pancarlik Tal (rechts der Straße von Ürgüp nach Mustafapasa), Göreme (Nationalpark, UNESCO), Zemi-Tal, Sobesos, Pidgeon Valley, Rose Valley, Avanos Oren Yeri, Uchisar, Heißluftballonfahrt (1 Stunde ca. 160-180 Euro p.P.)

·         Antalya: Altstadt von Antalya (Kaleici), Hadrianstor, Yivli Minaret Moschee, Perge (Ausgrabungsstätte, am besten Führung), Düden Selalesi Wasserfälle, Goynük Canyon, Termessos (Ruinen im Nationalpark 30 km von Antalya, feste Schuhe)

·         Dalyan: Dalyan Special Environmental Protection Area, Iztuzu Strand (Schildkrötenstrand), Sulunger See, Lycian Rock Gräber, 12 Island Tour (ca. 33 Euro p.P.), Kaunos (Antike Ausgrabungsstätte, nahegelegenen Berg besteigen)

·         Marmaris: Dancing Fountains, Hafen, Berge bei Marmaris, Icmeler Beach, Sedir Island Cleopatra Strand (sehr touristisch, geschützter Strand), Datca Halbinsel

·         Bursa 


·         Cesme: Strände, Surfen

·         Izmir: Moscheen, Havra Sokagi (Synagogenstraße), Kemeralti, Saat Kulesi (Glockenturm)

·         Kurdasi: Strände, Burg, Fort, Priene (Ruinen, Blick auf Mäandertal), Dilek Nationalpark (glasklares Wasser, Strand, Wildschweine!)

·         Pergamon und Ephesos: eine der bedeutendsten Städte der Antike, Artemistempel, Hadriantempel

·         Ankara: u.a. Kocatepe Camii (Moschee), Atatürk-Mausoleum (Anitkabir), Haci Bayram Camii, Ankara Citadelle (Hisar) (Blick von oben auf die Stadt), Hattusha (große Ausgrabungsstätte)

·         Pamukkale: Denizli

·         Adana: Adana Merkez Camii (größte Moschee), Adana Merkez Park, Tas Kopru (Brücke), Anavarza Ruinen, Yilankale (Alte Burg)

·         Nemrut Dagi: übermannsgroße Götterstatuen

·         Xanthos: Antike Ruinen, einer der geschichtsträchtigsten Orte überhaupt

·         Ölüdeniz: Paragliding (Saison: Ende April bis Anfang November, Kosten ca. 70 Euro) vom Berg Babadag, aber auch schöne Aussicht auf Küste 


·         Myra: bekannter Wallfahrtsort, Felsengräber

4.12.14 07:43, kommentieren

Altern durch Arbeiten

Zur Zeit fehlt mir in der Arbeit völlig die Konzentration... Vielleicht liegt es am schlechten Schlaf, den ich zur Zeit habe. Irgendwas beschäftigt mich wohl andauernd unterbewusst, sodass ich nachts mehrmals aufwache und morgens immer vor meinem Wecker (der um 6 Uhr klingelt!) wach bin. Schrecklich! Dann schleppe ich mich aus dem Bett, mache mich fertig und ab gehts ins Büro. Am liebsten würde ich mich ja einfach krank stellen, aber das ist ja dauerhaft keine Lösung! Noch dazu wurde gerade einem Kollegen gekündigt. Offizielle Begründung waren zwar betriebliche Gründe, da es der Firma aber gut geht nehme ich eher an, dass er zu häufig und zu lange am Stück krank war. Da will ich es nicht riskieren, ebenfalls gekündigt zu werden, auch wenns nicht mein Traumjob ist.

Seit ich letztes Jahr angefangen habe zu Arbeiten merke ich deutlich, wie schnell ich dadurch alt geworden bin. Das fängt mit den grauen Haaren an, die ich immer wieder entdecke und geht weiter über Stirnfalten zum bloßen Gefühl des Alt seins. Und das alles mit nicht mal 30! Daran muss sich ganz dringend etwas ändern!

Daher werde ich jetzt wieder verstärkt meine Reiseplanungen vorantreiben, die in letzter Zeit durch Arbeitsstress leider auf Eis lagen.

Wie geht es euch mit dem Arbeiten? Habt ihr eine Veränderung dadurch an euch bemerkt?

2.12.14 15:05, kommentieren

Wie plant man eine Weltreise? Teil 1

Schon seit langer Zeit haben mein Freund und ich vom Leben hier in Deutschland die Nase voll - ich für meinen Teil habe MEIN GANZES LEBEN in der gleichen Stadt gewohnt, mal abgesehen von einem halben Jahr im Ausland! Irgendwann kennt man alles... und man sieht immer die gleichen Gesichter. Klar, ich mag meine Freunde und auch München finde ich ganz schön, aber eben nicht so sehr, dass ich hier für den Rest meines Lebens bleiben will. Zumindest kann ich das jetzt nicht sagen. Dafür habe ich noch zu wenig vom Rest der Welt gesehen! Wer sagt mir denn, dass ich nicht vllt in Australien, Südafrika oder Indien leben möchte, wenn ich diese Länder noch nie gesehen habe? Keiner! EBEN. Und deshalb steht der Plan, eine Weltreise auf unbestimmte Zeit zu machen nun schon eine ganze Weile im Raum. Aber man muss auf so viel achten! Am liebsten würde ich ja einfach meine Sachen packen und dann ab und davon!

Geht leider nicht ganz so leicht - da ist der Job, den man kündigen muss, die Wohnung, all das Zeug, was man über die Jahre angesammelt hat loswerden,.... Und so ganz ohne Plan zu reisen macht auch wenig Sinn. Zuerst mal muss zumindest auch eine grobe Reiseroute festgelegt werden. Man braucht die geeignete Ausrüstung, eventuell ein Visum und so viel mehr.

Also geht das ganze mit der Weltreise leider nicht ganz so schnell, wie mir lieb ist. Aber zumindest die Planung dafür macht ja auch schon mal Spaß Länder suchen, die man immer schon sehen wollte, recherchieren, was es dort zu entdecken gibt, die Einreisebestimmungen herausfinden, Flüge suchen, um zu wissen welche Länder sich am besten nacheinander bereisen lassen usw. Da steht einiges an! Das Beste ist, dass wir auch schon den spätesten Reisebeginn festgesetzt haben - im Frühling 2016 soll die Reise auf jeden Fall starten!

Bis dahin werde ich in regelmäßgen Abständen berichten, welche Länder so auf unserer Route liegen sollen und was wir für unsere Reise alles brauchen.

21.11.14 09:05, kommentieren

Ein Tag in Passau

Startpunkt für unseren Tagesausflug ist unsere Heimatstadt München, in ca. 2 Stunden direkt kommt man mit dem Zug nach Passau.

Angekommen in Passau finden wir direkt gegenüber vom Bahnhof eine Touristen-Information, an der wir kostenlos einen Stadtplan erhalten. Damit ziehen wir los – geplant wird unterwegs.

Zuerst geht es durch die Ludwigstraße und die Grabengasse(Fußgängerzone) zum Dom mit der weltgrößten Orgel! In den Dom dürfen wir gerade nicht, weil ein Orgelkonzert stattfindet, dafür können wir die Orgel in Aktion sogar vor dem Dom hören. Auf dem Domplatz findet gerade ein Markt statt, auf dem man tolle regionale Produkte kaufen kann – zu schade, dass wir im Zug schon gefrühstückt haben! Also gehen wir erst einmal weiter durch die Schustergasse zum Römerplatz. Hier erblicken wir die Donau und jede Menge Anlegestationen für Kreuzfahrtschiffe. Kurz sind wir versucht einzusteigen – aber wir haben ja Passau noch gar nicht gesehen! Durch die Fischmarktgasse kommen wir zum Rathausplatz. Am Rathaus ist eine Messlatte aufgezeichnet, die die größten Hochwasser in Passau zeigt. Unglaublich, wie tief im Wasser die Stadt teilweise verschwunden ist. Die Spuren des Hochwassers von 2013 sind in der Stadt immer noch an vielen Gebäuden zu entdecken, bei vielen Häusern ist der Putz bis zum ersten Stockwerk abgetragen. Dennoch ist die Stadt sehr schön mit vielen alten Gebäuden und netten Gassen. Die Fußgängerzone lädt zum Verweilen ein bei einem Kaffee oder Eis.

Aber wir wollen erst mal mehr von Passau entdecken und spazieren über die Prinzregent-Luitpold-Brücke über die Donau. Über den Ludwigsteig gelangt man zur Veste Oberhaus auf dem St. Georgsberg, einer der größten erhaltenen Burganlagen Europas. Der  Weg führt durch den schattigen Wald, was gut ist, denn die Sonne bringt uns schon ziemlich ins Schwitzen.  Auf dem Weg liegen tolle Aussichtspunkte, von denen aus man die ganze Stadt zu Füßen liegen hat. Ein beeindruckendes Panorama! Bei der Veste angekommen beschließen wir auf den Aussichtsturm zu steigen. Für nur einen Euro pro Person kann man die 130 Stufen erklimmen. Oben angekommen bietet sich ein genialer Ausblick in alle Richtungen. Mit dem  Fernglas, das uns in die Hand gedrückt wurde können wir zwar nichts anfangen, aber das macht ja nichts.  Man kann von hier oben sehr gut das Zusammentreffen der drei Flüsse Ilz, Donau und Inn beobachten. Der Rest der Veste ist schnell erkundet und wir machen uns an den Abstieg – dieses Mal über den Wehrgang. Für alle die nicht gut zu Fuß sind fährt auch ein Pendelbus vom Rathausplatz zur Veste Oberhaus.

Wir schlendern entlang des Donaukai bis zur Ortsspitze. Ein super Platz, um eine sich eine Weile auszuruhen. Zu drei Seiten ist man hier von Wasser umgeben. Ich empfehle sich entweder ein Handtuch mitzunehmen, um sich im Schatten unter den Bäumen auszuruhen oder mit etwas Glück eine der Bänke zu ergattern und den Blick zu genießen.

Entlang des Innkai geht es wieder Richtung Dom. Das Konzert ist vorbei und wir können den St. Stephans Dom von innen betrachten.

Mittlerweile ist es Nachmittag und wir haben Hunger. Einen Supermarkt finden wir im Nibelungen Center an der Dr.-Hans-Kapfinger-Straße. Zur Erfrischungen hängen wir unsere Füße in einen der beiden Brunnen im Klostergarten.

Gestärkt geht es weiter durch die Augustinergasse zum Innsteg, der ausschließlich eine Fußgängerbrücke ist. Durch die Lederergasse gehen wir Richtung Mariahilfstraße. Am Kirchenplatz finden wir das sehr einladende KaffeeWerk mit Sonnenliegen draußen und Wohnzimmeratmosphäre drinnen.

Weiter geht’s durch die Löwengrube und die Schmiedgasse zum Kapuzinerplatz. Hier soll irgendwo die Wallfahrtsstiege zum Paulinerkloster Mariahilf führen…. Wir sehen sie nicht und das Schild deutet schräg ins Irgendwo. Deshalb laufen wir weiter die Kapuzinerstraße bis zur Mühltalstraße – irgendwie sind wir jetzt total an der Stiege vorbei und wissen nicht, ob wie noch richtig sind. Zum Glück treffen wir eine Anwohnerin, die uns einen gut versteckten Weg zeigt, der ebenfalls zum Kloster führt. Wieder erwischen wir genau die Zeit, zu der ein Gottesdienst stattfindet. Die Türen stehen offen, wir werfen einen Blick von außen hinein und machen uns auf den Rückweg – diesmal über die Wallfahrtsstiege. Von oben findet man sie zum Glück einfach! Die Atmosphäre ist etwas bedrückend, überall Sterbebildchen und gekreuzigte Jesusfiguren. Aber gleichzeitig ist dieser Gang beeindruckend.  Unten angekommen stellen wir fest, dass wir genau an dieser Stelle vorher den Eingang übersehen haben – er ist nicht sehr auffällig, wenn man zum ersten Mal davor steht. Fürs nächste Mal wissen wir Bescheid.

Es wird langsam Zeit zurück zum Bahnhof zu laufen, damit wir unseren Zug erwischen. Über die Marienbrücke gelangen wir zurück in die Stadt. Kurz genießen wir an der  Innpromenade, die sehr schön begrünt ist, noch einmal den Blick. Passau und seine Umgebung sind einfach schön! Dann geht es zurück zum Zug und in nach München.

28.11.14 17:13, kommentieren

Endlich Freitag

Bin ich froh, dass diese Woche ENDLICH fast rum ist! Ich weiß nicht, ob mein Chef einfach nicht merkt, dass mir Arbeit fehlt oder ob es ihm egal ist. Zumindest sitze ich seit Montag an ein und derselben Aufgabe! Theoretisch könnte man die natürlich auch konzentriert in 2 Tagen abarbeiten... wenn aber nicht klar ist, ob oder was man danach zu tun hat, dann zieht sich das natürlich gerne auch mal über eine ganze Woche. Und so verbringe ich meinen Tag damit Verstecken zu spielen - kommt jemand ins Zimmer tue ich beschäftigt, ansonten verbringe ich meine Zeit anderweitig, lese im Internet, mache auf Testseiten mit, usw. Auf Dauer macht mich das noch kaputt! Morgens wache ich mit kribbeligem Gefühl im Magen mindestens eine Stunde vor meinem Wecker auf und kann nicht mehr schlafen, weil ich weiß, dass der Tag, der vor mir liegt sich ewig ziehen wird! Zum Glück ist es jetzt erst mal fast vorbei, noch ein paar Stunden absitzen und dann endlich ins Wochenende starten! Da freu ich mich schon drauf!

Wie geht es euch in der Arbeit? Seid ihr gut ausgelastet und freut euch auf den neuen Tag? Oder könnt ihr kaum erwarten, dass Feierabend und Wochenende ist?

21.11.14 08:24, kommentieren